Ich merke wie ich beim Schreiben automatisch in einen „Beitragsmodus“ rutsche. Der ist vielleicht schön zu lesen aber drückt nicht 100% aus, was in mir los ist. Und irgendwie ist das für mich auch nicht befriedigend. Deshalb werde ich mehr in den Tagebuch-Modus wechseln.
Okay, den Tag habe ich doch ganz gut rumgebracht. Bei den letzten Frauen die ich kennengelernt habe war das viel schlimmer. Ich habe doch etwas dazu gelernt. Aber nochmal ganz kurz, was fällt mir so schwer?
Ich will das, was wir gerade haben festhalten. Nicht mehr hergeben. Ich will eine Versicherung haben, dass sie nur mich will und bei mir bleibt. Ich hab sie echt gerne. Ich habe mich ein bisschen verliebt. Ich versuche das Glücksgefühl zu genießen, aber ich denke schon weiter.
Ich habe es nicht gelernt eine gesunde Beziehung mit Nähe und Halt zu haben. Irgendwie musste ich mich immer anstrengen und anpassen, dass ich sein durfte. Mir fehlt das Vertrauen, dass ich mal scheisse sein darf. Dass ich mal komisch sein darf. Dass ich mal Nein sagen darf. Dass ich mal versagen darf. Dass ich ruhig sein darf. Dass ich wütend sein darf.
Es ist für mich schwer vorstellbar, dass dann trotzdem jemand bei mir bleiben will. Dass mich jemand trotzdem liebt. Ich habe Angst, dass sie einen besseren findet und mich dann austauscht. Und ich habe Angst, dass ich dann nie wieder jemand so tolles treffe.
Okay, lass uns mal ein bisschen Objektivität in die Sache bringen: Sie wird weiterhin auf interessante Männer stoßen, ich werde weiterhin auf interessante Frauen stoßen. Frauen und Männer die wir jeweils beide irgendwie anziehend finden. Ich denke, das lässt sich nicht vermeiden.
Aber gibt es da nicht irgend ein kleines Band, dass uns beide bereits etwas zusammenhält? Das bereits mehr ist als, du siehst toll aus und ich finde dich interessant? Da sie toll ist weiß ich. Gibt es da nicht auch was, was an mir toll ist?
Ich mache mir zu Aufgabe, mal ein paar Dinge zu sammeln ..